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30 Jul, 11:35
#iranKrieg
Hohe Öl- und Gaspreise treiben Shell-Gewinn in die Höhe
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Die wegen des Iran-Kriegs stark gestiegenen Öl- und Gaspreise haben die Gewinne beim britischen Energiekonzern Shell mehr als verdoppelt.
Im zweiten Quartal erwirtschaftete Shell trotz Produktionsausfällen im Nahen Osten einen bereinigten Gewinn von 9,84 Milliarden Dollar nach 4,26 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Zu den Gewinnen trugen vor allem das Gasgeschäft und die Chemiesparte bei. Shell wies darauf hin, dass höhere Preise teils durch geringere Absatzmengen ausgeglichen worden seien.
Angesichts der Milliardengewinne steht die Bundesregierung einer Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne inzwischen grundsätzlich offen gegenüber. Ein Regierungssprecher verwies gestern aber auf rechtliche Hürden. Eine solche Regelung könne von betroffenen Unternehmen vor Gericht angefochten werden. Daher prüfe man, wie sie kartellrechtlich und steuerrechtlich abzusichern sei. Bundesfinanzminister und SPD-Chef Klingbeil tritt für eine Übergewinnsteuer ein. Sein Sprecher erklärte, in der aktuellen Krise dürfe es keine Abzocke der Verbraucher durch die Mineralölkonzerne geben. Auch die oppositionellen Grünen sind für eine solche Steuer.
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
Hohe Öl- und Gaspreise treiben Shell-Gewinn in die Höhe
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Die wegen des Iran-Kriegs stark gestiegenen Öl- und Gaspreise haben die Gewinne beim britischen Energiekonzern Shell mehr als verdoppelt.
Im zweiten Quartal erwirtschaftete Shell trotz Produktionsausfällen im Nahen Osten einen bereinigten Gewinn von 9,84 Milliarden Dollar nach 4,26 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Zu den Gewinnen trugen vor allem das Gasgeschäft und die Chemiesparte bei. Shell wies darauf hin, dass höhere Preise teils durch geringere Absatzmengen ausgeglichen worden seien.
Angesichts der Milliardengewinne steht die Bundesregierung einer Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne inzwischen grundsätzlich offen gegenüber. Ein Regierungssprecher verwies gestern aber auf rechtliche Hürden. Eine solche Regelung könne von betroffenen Unternehmen vor Gericht angefochten werden. Daher prüfe man, wie sie kartellrechtlich und steuerrechtlich abzusichern sei. Bundesfinanzminister und SPD-Chef Klingbeil tritt für eine Übergewinnsteuer ein. Sein Sprecher erklärte, in der aktuellen Krise dürfe es keine Abzocke der Verbraucher durch die Mineralölkonzerne geben. Auch die oppositionellen Grünen sind für eine solche Steuer.
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.










