Die Fremdlinge sind keine Personen die sich einem Volk angeschlossen haben oder mit dem anderen Volk ein Volk geworden sind.
Es sind Personen die Fremde waren unter einem anderen Volk, die in einem Fremden Land gelebt haben.
Abraham war ein Fremdling immer und überall wo er gelebt hat, selbst im Land Kanaan, weil er nie zu den anderen Völkern gehört hat und sich seine Sippe mit den anderen Völkern nicht vermischt haben.
1Mo 17,8 Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land zum ewigen Besitz geben, in dem du ein Fremdling bist, nämlich das ganze Land Kanaan, und ich will ihr Gott sein.
1Mo 23,4 Ich bin ein Fremdling und Einwohner ohne Bürgerrecht bei euch; gebt mir ein Erbbegräbnis bei euch, dass ich meine Tote von meinem Angesicht entfernt begraben kann!
Lot war ein Fremdling in Sodom. Itzak war auch ein Fremdling in Kanaan.
1.Mo 26,3
Auch Jakob war Fremdling in Kanaan. 1.Mo 36
43 Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah: Kein Fremdling darf davon essen.
44 Jeder um Geld erkaufte Knecht eines Mannes aber kann davon essen, sobald du ihn beschnitten hast.
45 Ein Bewohner ohne Bürgerrecht und ein Mietling darf nicht davon essen. 2.Mo 12
👆 Hier wird es sehr deutlich gemacht.
Der Fremdling ist eine Person ohne Bürgerrecht.
Erst der Beschnittene wurde zum Volk Israel gerechnet natürlich mit Bürgerecht.
2.Mo 12
48 Und wenn sich bei dir ein Fremdling aufhält und dem HERRN das Passah feiern will, so soll alles Männliche bei ihm beschnitten werden, und dann erst darf er hinzutreten, um es zu feiern; und er soll sein wie ein Einheimischer des Landes, denn kein Unbeschnittener darf davon essen.
2Mo 22,20 Den Fremdling sollst du nicht bedrängen noch bedrücken; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten
Eben deswegen weil sie nicht zum Volk gehört haben.
2Mo 23,12 Sechs Tage sollst du deine Werke verrichten, aber am siebten Tag sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Magd und der Fremdling sich erholen können.
👆 Auch der Esel hatte mit dem Fremdling und dem Knecht Shabbat, weil sie unter dem Volk Israel gelebt haben.
Sie waren aber erst durch die Beschneidung zugehörig zum Volk und ab diesen Zeitpunkt mit Bürgerrecht und somit auch Israeliten.
Der Fremdling musste sich auch an die Torah halten, weil sie unter der den Israeliten gelebt haben aber wie die Torah sagte: Ohne Bürgerecht!
Sobald der Fremdling weg ziehen würde aus der Mitte der Israeliten waren sie nicht mehr an die Torah gebunden, der Israelit ist es bis zum Tod.
Der Fremdling durfte aber gewisse tun, die dem Israeliten verboten waren:
3Mo 19,10 Auch sollst du nicht Nachlese halten in deinem Weinberg, noch die abgefallenen Beeren deines Weinberges auflesen, sondern du sollst es dem Armen und dem Fremdling lassen; denn ich, der HERR, bin euer Gott.
Oder auch hier:
5Mo 14,21 Ihr sollt kein Aas essen; dem Fremdling in deinen Toren kannst du es geben, dass er es isst, oder einem Ausländer kannst du es verkaufen; denn ein heiliges Volk bist du für den HERRN, deinen Gott. Du sollst das Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.
4Mo 15,16 Ein Gesetz und ein Recht gilt für euch und für den Fremdling, der sich bei euch aufhält.
Nur wir sehen eben, dass nicht die gesamte Torah für die Fremdlinge galt.
5Mo 28,43 Der Fremdling, der in deiner Mitte wohnt, wird immer höher über dich emporsteigen, du aber wirst immer tiefer herunterkommen.
Auch hier siehst du wird zwischen dem Israeliten und dem Fremdling getrennt.
Zu guter letzt,
Gal 5,3 Ich bezeuge nochmals jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er verpflichtet ist, das ganze Gesetz zu halten.
1Mo 34,22 Nur das verlangen sie von uns, wenn sie unter uns wohnen und sich mit uns zu einem Volk verschmelzen sollen, dass wir alles, was unter uns männlich ist, beschneiden, gleichwie auch sie beschnitten sind.