In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
(Johannes 14,2/LU17)
Karsamstag. Mittendrin im Chaos der Gefühle. Die Jünger verzweifelt, geschockt, im tiefen Trauma. Und doch sammeln sie sich. Sie finden zueinander, weinen, halten sich in den Armen, tragen einander in den schwersten Stunden ihres Lebens…
Wir gesegneten, wir dürfen schon wissen was ihnen bevorsteht: Der Auferstandene! Er hat uns nur eben die Wohnung bereitet. Während sie weinten hat er alles vorbereitet und vollendet. Gleich wird er sich zu ihnen auf den Weg machen. Dann kommen die Frauen zum verlassenen Grab, er wird zu Maria sprechen und sie wird etwas Zeit brauchen ihn zu erfassen. Und dann? Dann beginnt das größte Wunder aller Zeiten! Das Samenkorn, das tot zu Boden getreten wurde, es durchbricht den harten Boden aller von Schrecken erfüllten Realitäten! Nicht nur für einen Augenblick, nicht nur für eine Generation, oder eine Epoche. Noch nicht einmal nur in eine Richtung! Nach vorn, hinauf, tief hinunter und zurück bis zum Start. Das und nicht ein Stück weniger ist seine Auferstehung, ist das Leben welches er uns schenkt. Darin erfüllen sich seine Worte, sein „Siehe, ich mache alles Neu!“ sein „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ Sein „kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erfüllen, lebendig und fröhlich machen“ …
Gott wird Mensch für alle Zeit! Wir aber, wir werden zu seinen Kindern, zu Töchtern und Söhnen seiner ewigen Gnade. Erlöst, gerettet und befreit.
Halleluja!
So wünsche ich euch von ganzem Herzen ein gesegnetes Osterfest. Christus, den Auferstandenen, in jedem Augenblick und unter allen Umständen.
Wie gut, dass wir in ihm verbunden sind. Wie schön, dass es dich gibt!